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Mit der Benediktinerabtei St. Michael und dem Dom zu Hildesheim liegen Zeugnisse religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich vor. Die doppelchörige Basilika ist ein einmaliges Beispiel romanischer Baukunst und den für die ottonische Zeit neuen architektonischen Besonderheiten. Das Bistum Hildesheim wurde im Jahr 815 von Ludwig dem Frommen gegründet. Die bedeutendesten Bischöfe waren Bernward und Godehard. Der Hildesheimer Dom trägt die Handschrift Bischof Bernwards. Der mächtige Bau mit zweigeschossigem Kreuzgang birgt eine der bedeutendsten Stücke der Bronzezeit. Die berühmte romanische Bronzetür des heiligen Bernward war ursprünglich für die St. Michaelis-Kirche bestimmt und hat erst unter seinem Nachfolger Godehard seinen Platz im Dom erhalten. Hildesheim soll bei dem tausendjährigen Rosenstock entstanden sein, der heute an der Domapsis blüht. |
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Die Burg Dankwarderode wurde 1150-1175 anstelle einer brunonischen Anlage als Palast Heinrichs des Löwen erbaut. Der heutige Zustand des Saalbaus geht auf den Neuaufbau von 1887-89 zurück. Die romanische Stiftskirche ("Dom") ist erhalten, sie nimmt den südlichen Rand des Platzes ein, dessen Mitte durch den bronzenen Löwen auf hohem Sockel markiert wird. Kirche wie auch Löwenstandbild gehören in die Zeit Heinrichs des Löwen. Nach Westen öffnete sich das Haupttor (Mauerzüge im Keller des Landesmuseums zu besichtigen). Im Norden lassen sich die Grundstücke einiger den Welfen verbundenen Adelsfamilien erkennen. Der Palas beherrschte die Ostseite; den natürlichen Schutz der niedrigen Landzunge bildete dort einst der Okerfluß. |
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Bremer Roland (1404) -- Das Standbild Roland so hieß ein Ritter, der im Kampf gegen die Sarazenen seinen Kaiser Karl den Großen verteidigte und dabei den Heldentod starb. Die Rolandstatuen stehen als Symbol für städtische Rechte und Freiheit in vielen Handelsstädten, die zu Macht und Wohlstand gekommen waren. Die ältesten Standbilder sind in Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert belegt. Seit 600 Jahren steht der Roland in Stein gehauen auf seinem Platz vor dem Rathaus als Zeichen der Freiheit der Hansestadt. Sein Vorgänger aus Holz war 1366 als "ketzerisches Symbol" von den Anhängern des Erzbischofs Albrecht II. niedergebrannt worden. |
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Goldene Madonna |
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Reichsabtei Corvey an der Weser Kaiser Ludwig des Frommen gründete die freie Reichsabtei Corvey im Jahre 822. Die Mönche von Corveye haben die weltberühmte „Germania“ des Publius Cornelius Tacitus ( 59 -117/120 n. Chr.) überliefert. Dieses Schriftstück liegt heute in den Archiven des Vatikans. |
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Der Paderborner Dom Den Dom (11.-16. Jh.) betritt man durch das Nordportal, die Rote Pforte (ehemals der Durchgang für die Verurteilten zum Galgen). Die dreischiffige Hallenkirche mit zwei Querhäusern wurde in ihren wesentlichen Teilen im Stil der Gotik errichtet. Die Krypta, eine der größten in Deutschland, ist Aufbewahrungsort der Gebeine des hl.Liborius', des Patrons der Stadt und des Erzbistums. Der Dom ist im wesentlichen aus dem 13. Jahrhunderts. Der gewaltige Westturm aus dem 11. Jahrhundert ist 92 Meter hoch. In der Krypta - mit 32Metern Länge eine der größten in Deutschland- werden die Gebeine des hl. Liborius, des Patrons der Stadt und des Bistums, aufbewahrt. Von der Krypta aus gelangt man in die Bischofsgruft. Eines der Wahrzeichen Paderborns, das berühmte Drei-Hasen-Fenster aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich im Kreuzgang des Domes ("Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei"). |
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Kölner Dom |
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Dom St. Georg in Limburg an der Lahn Seit der Herrschaft der Merowinger gab es auf dem Limburger Domberg eine Burganlage. Im 9. Jahrhundert fällt die Grundsteinlegung für die erste Kirche auf dem Domberg. Graf Heinrich von Nassau ließ den Dom 1206 auf dem Platz der Stiftskirche erbauen. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert erlebte der Dom nur wenige bauliche Veränderungen. Die Restaurierung von 1975 bis 1991 förderte in mehrjähriger Arbeit in Teilbereichen romanische Fresken aus dem 13. Jahrhundert zutage. Damit besitzt Limburg einen Kunstschatz, der in Europa seines gleichen sucht. |
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Bistum Fulda |
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Der Dom zu Mainz Kurz nach 975 n.Chr. ließ Bischof Willigis mit dem Bau des Domes beginnen Der Dom sollte der Staatsdom des Reiches werden. Doch er konnte das Bauende nicht erleben: am Tage der Einweihung im Jahr 1009 zerstörte ein Brand den Bau. Erst Erzbischof Bardo vollendete den Wiederaufbau und weihte ihn 1036 ein. In den folgenden beiden Jahrhunderten wurde der Dom mehrfach von Bränden und kriegerischen Unruhen heimgesucht, so dass er erst am 4. Juli 1239 (Kirchweihfest) eingeweiht werden konnte. 1300 wurden die Wände der beiden Seitenschiffe durchbrochen und jeweils um eine Reihe mit Kapellen erweitert. Nach einem Blitzschlag wurde der Westturm vernichtete, der Sohn des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann, Ignaz Michael, fand die Lösung eines bis in die äußersten Spitzen steinernen Kuppelbaus. Der Mainzer Dom ist als Kathedrale und Bischofskirche der geistliche Mittelpunkt des Bistums Mainz. |
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Der Dom zu Worms |
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Der Dom zu Speyer |
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Dom zu Trier Von 4 Jh. (Römerzeit) bis heute haben alle Jahrhunderte am Dom mitgestaltet. Kaiser Konstantin war Gründer des Domes. Das Aussehen, das der Dom im 4. Jahrhundert erhalten hatte behielt er, bis er im Jahre 882 beim Normannensturm beschädigt wurde. Im 12. und 13. Jahrhundert wurden umfangreiche Baumaßnahmen getätigt, die den Dom bis heute prägen. Am Nordtrakt des Kreuzganges wurde 1470 unter Erzbischof Johann II. von Baden (1456-1503) der spätgotische Bau des Archivs aufgesetzt, dort liegt heute der Domschatz. Erst ca. 200 Jahre später wurde am Dom weiter gebaut. Unter dem Erzbischof und Kurfürsten Johann Huge von Orsbeck (1676-1711). |
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Maria Laach Abteikirche |
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Dom Bamberg |
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Ulmer Münster |
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St. Marien |
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Dom Magdeburg |