karte

  1. Dom zu Hildesheim St. Michael (1015 - 1033)
  2. Burg Dankwarderode (um 1166)
  3. Bremer Roland (1404)
  4. Goldene Madonna (10. Jh)
  5. Abteikirche Corvey (873 - 885)
  6. Dom zu Paderborn (13. Jh)
  7. Dom zu Köln (1248 - 1380)
  8. Dom Limburg (nach 1277 beg.)
  9. Fulda st. Michael (beg. 822)
  10. Dom zu Mainz (11 Jh.)
  11. Dom zu Worms (11 Jh.)
  12. Dom zu Speyer
  13. Dom zu Trier (11 Jh.)
  14. Maria Laach Abteikirche (1093 - 1177)
  15. Kaiserdom Bamberg (11 Jh.)
  16. Ulmer Muenster (1377 - 1890)
  17. Luebeck St. Marien (um 1260 - 1350)
  18. Dom zu Magdeburg (1206 - 1363)
Dom Hildesheim
Mit der Benediktinerabtei St. Michael und dem Dom zu Hildesheim liegen Zeugnisse religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich vor. Die doppelchörige Basilika ist ein einmaliges Beispiel romanischer Baukunst und den für die ottonische Zeit neuen architektonischen Besonderheiten. Das Bistum Hildesheim wurde im Jahr 815 von Ludwig dem Frommen gegründet. Die bedeutendesten Bischöfe waren Bernward und Godehard. Der Hildesheimer Dom trägt die Handschrift Bischof Bernwards. Der mächtige Bau mit zweigeschossigem Kreuzgang birgt eine der bedeutendsten Stücke der Bronzezeit. Die berühmte romanische Bronzetür des heiligen Bernward war ursprünglich für die St. Michaelis-Kirche bestimmt und hat erst unter seinem Nachfolger Godehard seinen Platz im Dom erhalten. Hildesheim soll bei dem tausendjährigen Rosenstock entstanden sein, der heute an der Domapsis blüht.
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Burg Dankwarderode

Die Burg Dankwarderode wurde 1150-1175 anstelle einer brunonischen Anlage als Palast Heinrichs des Löwen erbaut. Der heutige Zustand des Saalbaus geht auf den Neuaufbau von 1887-89 zurück. Die romanische Stiftskirche ("Dom") ist erhalten, sie nimmt den südlichen Rand des Platzes ein, dessen Mitte durch den bronzenen Löwen auf hohem Sockel markiert wird. Kirche wie auch Löwenstandbild gehören in die Zeit Heinrichs des Löwen. Nach Westen öffnete sich das Haupttor (Mauerzüge im Keller des Landesmuseums zu besichtigen). Im Norden lassen sich die Grundstücke einiger den Welfen verbundenen Adelsfamilien erkennen. Der Palas beherrschte die Ostseite; den natürlichen Schutz der niedrigen Landzunge bildete dort einst der Okerfluß.

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Roland
Bremer Roland (1404) -- Das Standbild
Roland so hieß ein Ritter, der im Kampf gegen die Sarazenen seinen Kaiser Karl den Großen verteidigte und dabei den Heldentod starb. Die Rolandstatuen stehen als Symbol für städtische Rechte und Freiheit in vielen Handelsstädten, die zu Macht und Wohlstand gekommen waren. Die ältesten Standbilder sind in Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert belegt. Seit 600 Jahren steht der Roland in Stein gehauen auf seinem Platz vor dem Rathaus als Zeichen der Freiheit der Hansestadt. Sein Vorgänger aus Holz war 1366 als "ketzerisches Symbol" von den Anhängern des Erzbischofs Albrecht II. niedergebrannt worden.
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Madonna

Goldene Madonna
Die „Goldene Madonna“ ist die älteste Marienfigur der Welt. Um 990, zu Zeit der Essener Äbtissin Mathilde II. (+1011), Enkelin Kaiser Ottos des Großen, von einem unbekannten Auftraggeber gestiftet. In dieser Madonna sah die Essener Gemeinschaft durch die Jahrhunderte Maria, die Gottesgebärerin, als “Thron der göttlichen Weisheit” und zugleich als die “Neue Eva”, die Mutter aller Erlösten."Essen sein Schatz", wie die "Goldene Madonna" auch bezeichnet wird, befindet sich derzeit in der Domschatzkammer.

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Reichsabtei Corvey

Reichsabtei Corvey an der Weser

Kaiser Ludwig des Frommen gründete die freie Reichsabtei Corvey im Jahre 822. Die Mönche von Corveye haben die weltberühmte „Germania“ des Publius Cornelius Tacitus ( 59 -117/120 n. Chr.) überliefert. Dieses Schriftstück liegt heute in den Archiven des Vatikans.

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Paderborner Dom
Der Paderborner Dom
Den Dom (11.-16. Jh.) betritt man durch das Nordportal, die Rote Pforte (ehemals der Durchgang für die Verurteilten zum Galgen). Die dreischiffige Hallenkirche mit zwei Querhäusern wurde in ihren wesentlichen Teilen im Stil der Gotik errichtet. Die Krypta, eine der größten in Deutschland, ist Aufbewahrungsort der Gebeine des hl.Liborius', des Patrons der Stadt und des Erzbistums. Der Dom ist im wesentlichen aus dem 13. Jahrhunderts. Der gewaltige Westturm aus dem 11. Jahrhundert ist 92 Meter hoch. In der Krypta - mit 32Metern Länge eine der größten in Deutschland- werden die Gebeine des hl. Liborius, des Patrons der Stadt und des Bistums, aufbewahrt. Von der Krypta aus gelangt man in die Bischofsgruft. Eines der Wahrzeichen Paderborns, das berühmte Drei-Hasen-Fenster aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich im Kreuzgang des Domes ("Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei").
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Koelner Dom

Kölner Dom
Der Dom in Köln wurde an dem Platz gebaut, an dem sich die ersten Christen in Köln versammelten. Die erste Urkundliche Quelle über einen Dom an dieser Stelle, war 870 der karolingische Dom. 1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln. Dadurch wurde Köln nicht nur Amtssitz der Bischofs, sondern auch Wallfahrtskirche in Europa. Dieser Dom stand bis zum 13 Jahrhundert. 1248 wollte man einen gotischen Bau an die Stelle das alten bauen. Man baute nach dem Vorbild der Kathedrale von Amiens. Der Bau ging rasch voran und schon 1260 wurden die Fenster eingesetzt. 1265 war der Chorumgang mit Kapellenkranz aufgemauert. 1322 wurde der gotische Chor eingeweiht.

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St. Georg in Limburg an der Lahn
Dom St. Georg in Limburg an der Lahn
Seit der Herrschaft der Merowinger gab es auf dem Limburger Domberg eine Burganlage.
Im 9. Jahrhundert fällt die Grundsteinlegung für die erste Kirche auf dem Domberg. Graf Heinrich von Nassau ließ den Dom 1206 auf dem Platz der Stiftskirche erbauen. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert erlebte der Dom nur wenige bauliche Veränderungen.
Die Restaurierung von 1975 bis 1991 förderte in mehrjähriger Arbeit in Teilbereichen romanische Fresken aus dem 13. Jahrhundert zutage. Damit besitzt Limburg einen Kunstschatz, der in Europa seines gleichen sucht.
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Bistum Fulda

Bistum Fulda
Das Bistum Fulda geht zurück auf die Klostergründung des heiligen Bonifatius im Jahr 744. Bonifatius ernannte den heiligen Sturmius als ersten Abt des Klosters. Am 4. November 751 verfügte Papst Zacharias, dass das Kloster keinem Bistum, sondern direkt Rom unterstehen solle. Unter Rabanus Maurus im 9. Jahrhundert wuchs Fulda zum wissenschaftlichen Mittelpunkt des Reiches heran. Auch Ulrich von Hutten, Anhänger Martin Luthers, genoss an der Klosterschule seine Ausbildung. Seit 968 war der Abt Primas aller deutschen Benediktiner. 1220 wird die Abtei durch Kaiser Friedrich II zur Fürstabtei erhoben.

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Der Dom zu Mainz
Der Dom zu Mainz
Kurz nach 975 n.Chr. ließ Bischof Willigis mit dem Bau des Domes beginnen Der Dom sollte der Staatsdom des Reiches werden. Doch er konnte das Bauende nicht erleben: am Tage der Einweihung im Jahr 1009 zerstörte ein Brand den Bau. Erst Erzbischof Bardo vollendete den Wiederaufbau und weihte ihn 1036 ein. In den folgenden beiden Jahrhunderten wurde der Dom mehrfach von Bränden und kriegerischen Unruhen heimgesucht, so dass er erst am 4. Juli 1239 (Kirchweihfest) eingeweiht werden konnte. 1300 wurden die Wände der beiden Seitenschiffe durchbrochen und jeweils um eine Reihe mit Kapellen erweitert. Nach einem Blitzschlag wurde der Westturm vernichtete, der Sohn des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann, Ignaz Michael, fand die Lösung eines bis in die äußersten Spitzen steinernen Kuppelbaus. Der Mainzer Dom ist als Kathedrale und Bischofskirche der geistliche Mittelpunkt des Bistums Mainz.
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Der Dom zu Worms

Der Dom zu Worms
An der Stelle des Dom von Worms stand früher die alte Basilika. An ihrer Stelle wurde im 12 Jahrhundert der Bau des Doms begonnen, der 1181 von Bischof Burchard geweiht wurde. Im 13 Jahrhundert wurde noch eine Gotische Kapelle angebaut.
Unter den folgenden Jahrhunderten hatte der Dom stark zu leiden, so wurde der Dom von den Schweden während des Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Es folgten die Kriege der Pfälzer. Der Versuch den Dom zu sprengen, durch die Franzosen misslang zum Glück.

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Der Dom zu Speyer

Der Dom zu Speyer
1030 wurde von Konrad II mit dem Bau begonnen. Das Ziel war die größte Kirche des Abendlandes zu bauen. Erst sein Enkel Heinrich der IV konnte die Kirche 1061 einweihen, so lange dauert der Bau. Etwa 20 Jahre später ließ dieser den Dom zur Hälfte einreißen um ihn noch größer aufzubauen. 1106 im Todesjahr von Heinrich dem IV war der neue Dom fertig.5 Mater höher und 8 Meter starken Fundamenten. 444 römische Fuß Länge und 111 Fuß breit. Dadurch war es das gewaltigste Bauwerk seiner Zeit.

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Dom zu Trier
Dom zu Trier
Von 4 Jh. (Römerzeit) bis heute haben alle Jahrhunderte am Dom mitgestaltet. Kaiser Konstantin war Gründer des Domes. Das Aussehen, das der Dom im 4. Jahrhundert erhalten hatte behielt er, bis er im Jahre 882 beim Normannensturm beschädigt wurde. Im 12. und 13. Jahrhundert wurden umfangreiche Baumaßnahmen getätigt, die den Dom bis heute prägen. Am Nordtrakt des Kreuzganges wurde 1470 unter Erzbischof Johann II. von Baden (1456-1503) der spätgotische Bau des Archivs aufgesetzt, dort liegt heute der Domschatz. Erst ca. 200 Jahre später wurde am Dom weiter gebaut. Unter dem Erzbischof und Kurfürsten Johann Huge von Orsbeck (1676-1711).
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Maria Laach Abteikirche

Maria Laach Abteikirche
1093 gründet Pfalzgraf Heinrich II ein Benediktinerkloster.1156 wird das Kloster zur Kirche geweiht. Am besten erhalten ist die sechstürmige Kirche (gewölbte Pfeilerbasilika) mit Ihrem wunderschönen Eingang dem “Paradies“.
Der Kreuzgang ist Anfang des 13 Jahrhundert gebaut worden.

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Dom Bamberg

Dom Bamberg
902 wird der Dom das erste mal urkundlich erwähnt. Der erste Heinrichsdom wird von Johannes von Aquileja 1012 eingeweiht. Papst Clemens II. stirbt und wird im Bamberger Dom 1047 beigesetzt. Sein Grab ist die einzige Begräbnisstätte eines Papstes nördlich der Alpen. 1185 bricht ein zweiter Brand im Dom aus. Der Wiederaufbau und die Wiederweihe findet 1237 statt. Bis zum Krieg bleibt Bamberg trotz zweimaliger Besetzung durch die Schweden im wesentlichen unzerstört.

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Ulmer Münster

Ulmer Münster
Das Wahrzeichen Ulms ist der Ulmer Münster. Mit 161,53 m ist sein Turm der höchste Kirchturm der Welt. Der Bau der Kirche wurde im Jahre 1377 von den Ulmern Bürgern
in Auftrag gegeben und auch bezahlt. Erst im Jahre 1890 wurde mit dem Aufsetzen der Turmspitze der Bau vollendet.

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Marien

St. Marien
St. Marien (drittgrößte Kirche Deutschlands), die Kirche des Rates der Hansestadt Lübeck. Sie ist ein Beispiel kirchlicher Backsteingotik. Die Bürger errichteten die Kirche in der Zeit von 1250 bis 1350. Gotische Kathedralen wurden Vorbilder der Basilika mit ihrem fast 40 Meter hohen Mittelschiff - das höchste Backsteingewölbe der Welt - und den beiden 125 Meter hohen Türmen. Bei St. Marien zu Lübeck wurden erstmals die Formen der Gotik aus dem Naturstein in das heimische Backsteinmaterial "übersetzt". St. Marien wurde damit Vorbild für zahlreiche gotische Backsteinkirchen im gesamten Ostseeraum.

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Dom Magdeburg

Dom Magdeburg
Otto I. ließ nach der gewonnenen Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 in Magdeburg einen Dom errichten. Die Kirche wurde im Jahr 1207 durch einen großen Brand beschädigte. Dieses Unglück gab dem amtierenden Erzbischof Albrecht von Kefernburg die Möglichkeit, den alten Dom abzureißen und einen moderneren (gotischen Stil) errichten zu lassen. Die Vollendung des 1209 begonnenen Doms dauerte über hundert Jahren. Im Chor befindet sich das Grab von Otto I. mit der originalen Tumba aus dem Todesjahr 973. Im Kreuzgang liegt der Zugang zur im 11. Jahrhundert errichteten Krypta. Der Dom ist das früheste gotische Bauwerk nach französischem Kathedralschema in Nordeuropa.